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Am Anfang war der Apfel.

Die Familie Kauderer

Es gibt sie noch, die ländlichen Erfolgsgeschichten. Unser Schauplatz ist ein typischer Familienbetrieb mitten in «Mostindien». Die Eltern Kauderer, der Sohn Roland mit seiner Frau Monika und den 4 Kindern, und treue Mitarbeitende aus der Umgebung – alle arbeiten nach Kräften mit. Sorgsam gepflegte Obstbaukulturen, teilweise mit alten Hochstammbäumen, immer mehr aber mit neu gepflanzten Niederkulturen, bilden das Schwergewicht. Roland hat die Fachschule für Obst- und Weinbau in Wädenswil absolviert. Durch gekonnte Züchtung und Veredelung entstehen begehrte Apfelsorten. Die Marke «Öpfelfarm» wird eingeführt. Vater Kauderer hegt und pflegt derweil seine eigenen Bienen, die jeden Frühling in den Apfelkulturen Schwerarbeit leisten. Und dazu noch einen wunderbaren Honig liefern. Bereits werden auch feine Öpfelringli von ungewöhnlicher Qualität getrocknet.

Lager

Roland Kauder mit prüfendem Blick auf eines seiner frisch getrockneten Öpfelringli

Als in den neunziger Jahren die Hofläden aufkommen, sind Kauderers dabei. Die aussergewöhnlichen Öpfelringli gelten bald als Geheimtipp. Sie entwickeln sich zum Leader-Produkt. Werden 1998 noch täglich etwa 50 kg frische Äpfel verarbeitet, sind es vier Jahre später schon 800 kg. Roland tüftelt laufend weiter am schonenden Trocknungsverfahren ohne jegliche Konservierungsmittel herum. Er lässt Anlagen und Geräte nach seinen Ideen entwickeln, damit die wertvollen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe in den Früchten erhalten bleiben. Was sich im unvergleichlichen Aroma manifestiert.

2005 wird die Öpfelringli-Produktion ins Fabrikgebäude der ehemaligen Mosterei am Bahnhof Steinebrunn ausgelagert. Inzwischen werden da jährlich etwa 270 Tonnen Äpfel und 30 Tonnen andere Früchte verarbeitet. Mit 100 % Thurgauer Naturstrom getrocknet, nicht gedörrt. Weil sie so gut sind, findet man sie längst in vielen Läden im ganzen Land …

Laufend kommen neue, handgemachte Spezialitäten hinzu. Heute noch wie anno dazumal. Mit ihnen lassen sich Geschenkkörbe zusammenstellen, die viele Wünsche nach dem Besseren auf kreative Art erfüllen. Zum klassischen Hofladen kommt bald auch ein professionell aufgebauter Internet-Shop. Die Öpfelfarm ist nun an sieben Tagen und rund um die Uhr geöffnet.

Oliver Kauderer in der Werkstatt

Monika Kauderer beim flechten von Zöpfen (die essbaren).

Gerold Kauderer im Eingang seines Bienenhauses